Vergangene Veranstaltungen

14. – 16. März 2019, Frankfurt am Main

© Stadt Frankfurt am Main, Foto: Wiebke Reimann

Von Akut bis Komplet:
Neue Diagnosen! Neue Behandlungen?

Vor dem Hintergrund der geplanten Erscheinung der ICD-11 im Jahr 2019, wird sich die Jahrestagung der DeGPT mit dem nun veränderten Diagnosespektrum von Traumafolgestörungen befassen. Neu werden die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) sowie die anhaltende Trauerstörung diagnostizierbar sein – im klinischen Alltag längst etabliert, werden sie nun auch formal anerkannt. Auch Symptome im akuten Stadium nach Traumatisierung werden aktuell diskutiert und es entstehen vermehrt Behandlungsangebote für das kritische Zeitfenster kurz nach Traumatisierung.

Welche neuen wissenschaftlichen und welche klinischen Fragestellungen ergeben sich aus den Veränderungen der ICD-11, welche therapeutischen Implikationen sollten wir daraus ableiten? Die Jahrestagung 2019 rückt Fragen zur Diagnose und Behandlung von akuter bis komplexer PTBS in den Fokus.

Darüber hinaus wird die Tagung ihrer Tradition treu bleiben, ein großes Spektrum von gesellschaftlichen Fragestellungen, Aspekten der Versorgungsrealität und der Forschung im Bereich der Psychotraumatologie zu beleuchten.

Tagungsleitung
Dr. Meike Müller-Engelmann (Tagungspräsidentin)
Dr. Jochen Binder
Prof. Dr. Birgit Kleim

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:   Programm 2019


01. – 03. März 2018, Dresden

Trauma und Gesellschaft
Psychotraumatologie im gesellschaftlichen Diskurs

20 Jahre Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) erlaubt einen Rückblick und eine Standortbestimmung. War die Diagnose Posttraumatischen Belastungsstörungen 1997 noch weitgehend unbekannt, belächelt oder abgelehnt, so ist sie heute ein allseits bekanntes, akzeptiertes Krankheitsbild. Der Begriff der Traumatisierung ist in der Gesellschaft angekommen. Folgen schwerer psychischer Verletzungen durch Terroranschläge, körperliche oder sexuelle Gewalt, Flucht, Folter, Unfälle und Naturkatastrophen werden in den Medien diskutiert, Informationen über Symptome und Hilfsmöglichkeiten überschwemmen das Netz.
Die Jahrestagung ist eine gute Gelegenheit, die gesellschaftliche Debatte und den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Psychotraumatologie zu reflektieren und zu bereichern. In diesem Sinne sind Sie herzlich nach Dresden eingeladen, das mit seiner Vergangenheit und Gegenwart Anknüpfungspunkte für alle diese Themen bietet.
Wir laden Sie herzlich nach Frankfurt ein, um diesen spannenden Themen gemeinsam mit uns nachzugehen und der Diskussion neue Impulse zu geben.

Tagungsleitung
Dr. Julia Schellong (Tagungspräsidentin)
Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2018


09. – 11. Februar 2017, Zürich

Trauma-Erinnerungen:
Verstehen und Behandeln

Sich aufdrängende, belastende Erinnerungen sind ein Kernelement der erschwerten Bewältigung bei Traumafolgestörungen. Wie kommt es zum intrusiven Wiedererleben oder dem Erleben von Flashbacks und wie können diese behandelt werden? Die 19. DeGPT Jahrestagung rückt Erinnerungen in den Fokus.
Wie können Traumaerinnerungen durch psychotherapeutische oder pharmakologische Behandlung verändert werden? Welchen Aufschluss können uns biopsychosoziale Ansätze zur Entstehung spezifischer Erinnerungsphänomene geben, z.B. zu “recovered memories”? Welche kulturellen Phänomene spielen bei der Formierung von Traumaerinnerungen eine Rolle? Wie erinnern Kinder und Jugendliche traumatische Ereignisse? Dabei werden thematische Schwerpunkte von der Neurobiologie bis hin zum kulturellen und gesellschaftspolitischen Verständnis der Erinnerung an ein traumatisches Ereignis reichen. Somit werden sowohl Grundlagen und forschungsorientierte Beiträge, als auch klinisch und gesellschaftsrelevante Themen im Fokus stehen.

Tagungsleitung
Dr. Jochen Binder
Prof. Dr. Birgit Kleim

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2017


10. – 12. März 2016, Hamburg

Psychische Traumatisierung
Komplexe Folgen – differenzierte Behandlung

Die Folgen traumatischer Erfahrungen sind weit vielfältiger als lange angenommen. Die Konzepte zu ihrer Behandlung haben sich deshalb stetig weiter ausdifferenziert. Zugleich werden Methoden aus dem Traumabereich inzwischen bei Klientinnen und Klienten mit ganz unterschiedlichen Diagnosen und Problemlagen erfolgreich eingesetzt.
Im Mittelpunkt der Jahrestagung 2016 werden deshalb aktuelle Erkenntnisse zum Spektrum der Traumafolgen und zu ihrer differenzierten Behandlung stehen. Dabei sollen neben wissenschaftlichen Aspekten auch Implikationen für die Versorgungslandschaft beleuchtet werden.

Tagungsleitung
Priv.-Doz. Dr. med. Ingo Schäfer, MPH

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2016