Vergangene Veranstaltungen

01. – 03. März 2018, Dresden

Trauma und Gesellschaft
Psychotraumatologie im gesellschaftlichen Diskurs

20 Jahre Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) erlaubt einen Rückblick und eine Standortbestimmung. War die Diagnose Posttraumatischen Belastungsstörungen 1997 noch weitgehend unbekannt, belächelt oder abgelehnt, so ist sie heute ein allseits bekanntes, akzeptiertes Krankheitsbild. Der Begriff der Traumatisierung ist in der Gesellschaft angekommen. Folgen schwerer psychischer Verletzungen durch Terroranschläge, körperliche oder sexuelle Gewalt, Flucht, Folter, Unfälle und Naturkatastrophen werden in den Medien diskutiert, Informationen über Symptome und Hilfsmöglichkeiten überschwemmen das Netz.
Die Jahrestagung ist eine gute Gelegenheit, die gesellschaftliche Debatte und den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Psychotraumatologie zu reflektieren und zu bereichern. In diesem Sinne sind Sie herzlich nach Dresden eingeladen, das mit seiner Vergangenheit und Gegenwart Anknüpfungspunkte für alle diese Themen bietet.

Tagungsleitung
Dr. Julia Schellong (Tagungspräsidentin)
Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2018


09. – 11. Februar 2017, Zürich

Trauma-Erinnerungen:
Verstehen und Behandeln

Sich aufdrängende, belastende Erinnerungen sind ein Kernelement der erschwerten Bewältigung bei Traumafolgestörungen. Wie kommt es zum intrusiven Wiedererleben oder dem Erleben von Flashbacks und wie können diese behandelt werden? Die 19. DeGPT Jahrestagung rückt Erinnerungen in den Fokus.
Wie können Traumaerinnerungen durch psychotherapeutische oder pharmakologische Behandlung verändert werden? Welchen Aufschluss können uns biopsychosoziale Ansätze zur Entstehung spezifischer Erinnerungsphänomene geben, z.B. zu “recovered memories”? Welche kulturellen Phänomene spielen bei der Formierung von Traumaerinnerungen eine Rolle? Wie erinnern Kinder und Jugendliche traumatische Ereignisse? Dabei werden thematische Schwerpunkte von der Neurobiologie bis hin zum kulturellen und gesellschaftspolitischen Verständnis der Erinnerung an ein traumatisches Ereignis reichen. Somit werden sowohl Grundlagen und forschungsorientierte Beiträge, als auch klinisch und gesellschaftsrelevante Themen im Fokus stehen.

Tagungsleitung
Dr. Jochen Binder
Prof. Dr. Birgit Kleim

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2017


10. – 12. März 2016, Hamburg

Psychische Traumatisierung
Komplexe Folgen – differenzierte Behandlung

Die Folgen traumatischer Erfahrungen sind weit vielfältiger als lange angenommen. Die Konzepte zu ihrer Behandlung haben sich deshalb stetig weiter ausdifferenziert. Zugleich werden Methoden aus dem Traumabereich inzwischen bei Klientinnen und Klienten mit ganz unterschiedlichen Diagnosen und Problemlagen erfolgreich eingesetzt.
Im Mittelpunkt der Jahrestagung 2016 werden deshalb aktuelle Erkenntnisse zum Spektrum der Traumafolgen und zu ihrer differenzierten Behandlung stehen. Dabei sollen neben wissenschaftlichen Aspekten auch Implikationen für die Versorgungslandschaft beleuchtet werden.

Tagungsleitung
Priv.-Doz. Dr. med. Ingo Schäfer, MPH

Das ausführliche Programm erhalten Sie hier:  Programm 2016