Achtung Terminänderung! Die Tagung wird vom 13. bis 15.02.2020 stattfinden.
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Betrachtung von Traumafolgestörungen über die Lebensspanne hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts gewandelt und umfasst heute einen komplexen Blick, der negative/schädliche und positive/resiliente Folgen von Traumatisierung beinhaltet. Hier sind vor allem zwei Altersgruppen im Fokus, deren Selbst- und Weltsicht durch das Erleben von Traumatisierungen geprägt werden: Kinder/Jugendliche und ältere Menschen. Betrachtet man beide Altersgruppen, so sind sie eng miteinander verbunden. Traumatisierungen in der Kindheit/Jugend wirken sich auf die gesamte Lebensspanne und so auch auf das hohe Alter aus. Hier sind jedoch nicht nur Traumafolgestörungen von Bedeutung sondern auch Konzepte des Wachstums und der Resilienz. Ebenso scheint es essentiell zu sein, den Einfluss von Traumatisierungen bei Erwachsenen mittleren und hohen Alters auf die nachfolgende Generation zu betrachten und auch hier einen dualen Prozess aus positiven und negativen Folgen im Blick zu haben.

Das Thema der Konferenz versucht diese Komplexität der Folgen von Traumatisierungen über die Lebensspanne aufzugreifen. Wir möchten Ihnen damit die Möglichkeit geben, diese Komplexität im Bereich der Psychotraumatologie auf unterschiedliche Art und Weise zu beleuchten und dabei Versorgung und Forschung sowie gesellschaftsrelevante Aspekte ansprechen.

Wir laden Sie daher herzlich ein, zusammen in Berlin die bestehenden Diskussionen aufzugreifen, weiter zu führen und neu zu gestalten.

Dr. Maria Böttche
Dr. Nadine Stammel


ReferentInnen / Keynote Speaker:

Prof. Dr. Claudia Buss, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Eve Davison, Ph.D., Boston University

Prof. Dr. Julia Gebrande, Hochschule Esslingen

Prof. Dr. Heide Glaesmer, Universitätsklinikum Leipzig

Prof. Dr. Iris-Tatjana Kolassa, Universität Ulm

Prof. Dr. Andreas Nachama, Topographie des Terrors, Berlin



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass sich das Datum der Tagung 2020 in Berlin geändert hat. Die Tagung wird vom 13. bis 15.02.2020 in Berlin stattfinden. Eine Woche früher als bisher kommuniziert!
Aufgrund der Tatsache, dass die Berlinale ihre Spielzeit für 2020 erst nach unserem Kongress in Frankfurt bekannt gegeben hat und diese im kommenden Jahr von den vorherigen Terminen abweicht, beginnt sie nun am 20.02.2020. Der bisherige Beginn unseres Kongresses.
Dies bedeutet, dass vor allem die Hotels in diesem Zeitraum sehr teuer sein werden und es schwieriger wird, in der Nähe ein Zimmer zu buchen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, den Kongress zu verschieben.
Diese Verschiebung geht natürlich mit sehr viel organisatorischem Mehraufwand einher. Wir hoffen aber, dass in Ihrer Planung für 2020 kein zusätzlicher Aufwand anfällt und wir Sie trotz der Verschiebung in Berlin in der Urania begrüßen und den Kongress mit Ihnen bestreiten können.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie in Berlin.