Liebe Kolleginnen und Kollegen,

20 Jahre Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) erlaubt einen Rückblick und eine Standortbestimmung. War die Diagnose Posttraumatischen Belastungsstörungen 1997 noch weitgehend unbekannt, belächelt oder abgelehnt, so ist sie heute ein allseits bekanntes, akzeptiertes Krankheitsbild. Der Begriff der Traumatisierung ist in der Gesellschaft angekommen. Folgen schwerer psychischer Verletzungen durch Terroranschläge, körperliche oder sexuelle Gewalt, Flucht, Folter, Unfälle und Naturkatastrophen werden in den Medien diskutiert, Informationen über Symptome und Hilfsmöglichkeiten überschwemmen das Netz.

Die Jahrestagung ist eine gute Gelegenheit, die gesellschaftliche Debatte und den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Psychotraumatologie zu reflektieren und zu bereichern. In diesem Sinne sind Sie herzlich nach Dresden eingeladen, das mit seiner Vergangenheit und Gegenwart Anknüpfungspunkte für alle diese Themen bietet.

Dr. Julia Schellong
Tagungspräsidentin


ReferentInnen / Keynote Speaker:

Dr. Dr. Elisabeth Binder
Max-Planck-Gesellschaft, München

PD Dr. Ulrich Frommberger
MediClin Klinik an der Lindenhöhe, Offenburg

Prof. Dr. Barbara Kavemann
Frauen ForschungsInstitut Freiburg

Prof. Dr. Astrid Lampe
Medizinische Universität Innsbruck

Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker
Universität Zürich

Prof. Dr. Herfried Münkler
Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Marina Münkler
Technische Universität Dresden

Prof. Dr. Franz Resch
Universitätsklinikum Heidelberg

Josef I. Ruzek, PhD
U.S. Department of Veterans Affairs,
Washington DC

Eli Somer, PhD
University of Haifa

Prof. Dr. Andreas Zick
Universität Bielefeld